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Abfallarme Fingerfood-Produkte
Zwölf Fingerfood-Ideen des Wettbewerbs "Fingerfood 2010" wurden an der ZHAW zusammen mit Experten weiterentwickelt.
Schon mal von Pizzoti gehört? Oder Teigwaren am Meter gegessen? Oder in eine Schaumkugel im Brotteig gebissen? Vermutlich nicht, denn diese verpackungsfreien Mahlzeiten gibt es noch nicht. Es handelt sich um drei von über 70 Ideen, mit denen Auszubildende und Studierende im Lebensmittelbereich am Fingerfood2010-Wettbewerb teilgenommen haben.
Zwölf dieser Ideen wurden Ende März von Experten genauer unter die Lupe genommen. Noch am selben Tag erstellten alle Teilnehmenden für ihre Fingerfood-Idee ein Dossier zuhanden der Jury. Im Mai ist die Prämierung der besten Ideen geplant.
Take-Away-Essen ohne Verpackung
Der im Herbst 2009 lancierte Wettbewerb "Fingerfood 2010" zielt auf innovative Ideen für abfallarme und ökologische Fingerfood-Angebote ohne Verpackung. Höchstens eine Serviette darf mitgereicht werden. Was einfach klingt, erwies sich als Herausforderung. Das vorgeschlagene Essen muss in grossen Mengen herstellbar sein, um die Abfallberge, die an öffentlichen Grossveranstaltungen entstehen, zu reduzieren.
Von der Logistik bis zur Herstellung
Die Herstellungsexpertin Nicole Gisi, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW, konfrontierte die jungen Food-Erfinder mit Fragen wie: "Kann das Produkt am Stand eines Grossanlasses hergestellt werden?"
Auch logistische Problemstellungen wie der Stromverbrauch für die Herstellung des Produktes am Stand wurden diskutiert. Und noch vorher: wie kommt die Ware eigentlich zum Stand?
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